Gisela Drossbach



apl. Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Augsburg

Aufenthalt am Forschungskolleg Humanwissenschaften:
November 2014

Forschungsthema am Forschungskolleg Humanwissenschaften:
»Entwicklung des Kirchenrechts im 12. und 13. Jahrhundert«

Zusammenarbeit:
Gisela Drossbach folgt der Einladung von Dr. Bitta Müller-Schauenburg, Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen, und dem DFG-Graduiertenkolleg 1728 »Theologie als Wissenschaft«.

Wissenschaftliches Profil von Gisela Drossbach


1993 wurde Frau Drossbach an der LMU München in den Fächern Mittelalterliche und Neuere Geschichte sowie Kunstgeschichte mit dem Thema »Das Haus als Norm – die ›Yconomica‹ des Konrad von Megenberg« promoviert. Nach Studienaufenthalten und Stipendien am DHI Rom und DHI Paris und bereits mehreren Lehrtätigkeiten an der KU Eichstätt (04/1994-03/19959), TU Dresden (09/1997-08/1999), LMU München (09/199-03/2003) wurde sie 2000 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Stephan Kuttner Institute of Medieval Canon Law, München, mit einem Projekt über die Herausgabe der französischen Kirchenrechtssammlung »Collectio Francofurtana«. 2002 habilitierte sie sich an der TU Dresden mit dem Thema »Christliche caritas als Rechtsinstitut. Hospital und Orden von Santo Spirito in Sassia (1198-1378)«. 2003 wurde sie zur Privatdozentin für mittelalterliche Geschichte an der TU Dresden ernannt und erhielt ebendort Lehraufträge am Institut für katholische Theologie und Institut für Mittelalterliche Geschichte der Philosophischen Fakultät. Im Wintersemester 2005/06 nahm sie eine Gastdozentur an der Johann-Gutenberg-Universität Mainz an. Seit Mai 2006 ist sie tätig am Leopold-Wenger-Institut der LMU München, mit dem DFG-Projekt »Rechtsentwicklung im 12. Jahrhundert«. Daneben bekleidet sie eine apl. Professur an der Technischen Universität Dresden (seit 2008) und eine W2-Dozentur am Max-Planck-Institut für Europäische Rechtsgeschichte, und lehrt (seit 2009) an der Universität Augsburg, Lehrstuhl für Bayerische und Schwäbische Landesgeschichte. Zahlreiche Reisen führten sie an internationale Vortragsorte, die wichtigsten sind: April 2006: Washington, Catholic University; Madison, University of Wisconsin; Berkeley, Graduate Theological Union, the Religious Studies Program at the University of California, and the Program in Medieval Studies at the Universität; und März 2008: Pontificia Universidad Cátolica Argentina, Buenos Aires; Mendoza, Facultad de Filosofía y Letras, Universidad Nacional de Cuyo.

Homepage:
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