Philipp Niewöhner



Privatdozent für Christliche Archäologie und Byzantinistische Kunstgeschichte an der Georg-August-Universität Göttingen

Aufenthalt am Forschungskolleg Humanwissenschaften:
Juni–August 2018

Forschungsthema am Forschungskolleg Humanwissenschaften:
»Die Christianisierung Kleinasiens. Aspekte der materiellen Kultur: Kreuze, Heiligenbilder und Ikonoklasmus«/»Antikes Christentum in Bad Homburg: die Erlöserkirche und ihre Ausstattung im byzant. Stil«

Zusammenarbeit:
Philipp Niewöhner folgt der Einladung von Hartmut Leppin (Professor für Alte Geschichte an der Goethe-Universität) und dem Historischen Kolleg des Forschungskollegs Humanwissenschaften im Rahmen des Themenschwerpunkts »Christianisierungen in der Spätantike«.

Wissenschaftliches Profil von Philipp Niewöhner


Philipp Niewöhner wurde in Mainz mit einer Arbeit zur spätantiken Architektur- und Siedlungsgeschichte Anatoliens promoviert und in Göttingen habilitiert. Er war Referent für Byzantinische Archäologie und Leiter der Milet-Grabung am Deutschen Archäologischen Institut in Istanbul und Berlin, Fellow in Dumbarton Oaks (Washington DC), William Golding Fellow am Brasenose College in Oxford, und unterrichtete in Freiburg, Heidelberg, Göttingen, Oxford und Skopje. Im Anschluß an den Aufenthalt in Bad Homburg wird er ab dem Wintersemester 2018 in Mainz unterrichten. Weitere Informationen über seinen wissenschaftlichen Werdegang und einen Überblick über seine Publikationen finden Sie auf folgenden Websites:
Universität Göttingen
Independent academia


Forschungsschwerpunkte:
Byzantinische Archäologie und Kunstgeschichte, Konstantinopel, Kleinasien und der Balkan, Architekturgeschichte, Siedlungsgeschichte und Bildsprache

Veröffentlichungen (Auswahl):
  1. »Healing Springs of Anatolia: St Michael and the Problem of the Pagan Legacy«, in: Life is Short, Art Long. The Art of Healing in Byzantium, hg. von B. Pitarakis und G. Tanman, Istanbul: 2018, S. 97-124.
  2. (Hg.) The Archaeology of Byzantine Anatolia. From the End of Late Antiquity to the Coming of the Turks, New York: Oxford University Press 2017.
  3. »Die byzantinischen Basiliken von Milet«, in Milet, 1/11, Berlin: DeGruyter 2016.
  4. (zusammen mit N. Teteriatnikov) »The South Vestibule of St Sophia at Istanbul: the Ornamental Mosaics and the Private Door of the Patriarchate«, in: Dumbarton Oaks Papers 68, 2014 (2015), S. 117-156.
  5. »Historisch-topographische Überlegungen zum Trierer Prozessionselfenbein, dem Christusbild an der Chalke, Kaiserin Irenes Triumph im Bilderstreit und der Euphemiakirche am Hippodrom«, in: Millennium 11 (2014), S. 261-288.
  6. »Bronze Age Hüyüks, Iron Age Hill Top Forts, Roman Poleis, and Byzantine Pilgrimage in Germia and Its Vicinity. ‘Connectivity’ and a Lack of ‘Definite Places’ on the Central Anatolian High Plateau«, in: Anatolian Studies 63 (2013), S. 97-136 (mit Beiträgen von G. Dikilitaş, E. Erkul, S. Giese, J. Gorecki, W. Prochaska, D. Sarı, H. Stümpel, A. Vardar, A. Waldner, A. V. Walser und H. Woith).